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Psychische Krankheiten steigen dramatisch an

07.01.2019

 

 

Statistiken zu psychischen Erkrankungen

Das Bereich der psychischen Erkrankungen (ICD-10 F00-F99) hat in den letzten zehn Jahren für die Arbeitswelt erheblich an Bedeutung gewonnen. Anders als noch in den frühen 2000er Jahren, in denen Beschäftigungslose überproportional von psychischen Diagnosen betroffen waren, sind es im letzten Jahrzehnt die Berufstätigen, bei denen psychisch bedingte Fehlzeiten auffällig zunehmen. Die Gesundheitsberichterstattung der Krankenkassen zeigt, dass Krankschreibungen aufgrund psychischer Diagnosen vor allem seit dem Jahr 2006 kontinuierlich ansteigen: im Rahmen der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) hat die Zahl der Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen (AU-Fälle) bis 2015 um knapp 50 Prozent und die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage) um gut 70 Prozent zugenommen. Auch die Berichte der anderen Kassen weisen ähnliche Zahlen aus: bei der BKK waren psychische Erkrankungen für rund 15 Prozent aller AU-Tage verantwortlich. Innerhalb der DAK hat sich das Arbeitsunfähigkeitsvolumen aufgrund psychischer Erkrankungen in den letzten 20 Jahren mehr als verdreifacht und Depressive Episoden (F32) sind zur drittwichtigsten Einzeldiagnose bei Arbeitsunfähigkeit aufgestiegen (2016).

Die psychischen Belastungen von Erwerbspersonen divergieren dabei stark zwischen den Geschlechtern, Altersgruppen und verschiedenen Berufen. So sind Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer. Auch Menschen zwischen Mitte dreißig und Mitte vierzig und Beschäftige im Sozial- und Gesundheitswesen scheinen besonders belastet zu sein. Vor allem die Anzahl der Krankschreibungen aufgrund eines Burn-out-Syndroms (Z73) verzeichnen seit dem Jahr 2004 einen rasanten Anstieg. Zwar hat sich das AU-Volumen aufgrund von Burn-out unter BKK-Versicherten seit dem Jahr 2011 wieder leicht verringert - verglichen mit 2004 war der Wert im Jahr 2015 dennoch beinahe fünfzehnmal so hoch. Damit fällt die Zunahme in diesem Bereich deutlich größer aus, als die Zunahme von betrieblichen Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen insgesamt.

 

Aus dem Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse

Auf Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, psychische Erkrankungen sowie Erkrankungen des Atmungssystems entfielen 2016 mehr als die Hälfte (54,0 Prozent) aller Krankheitstage:
 

  • Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems lagen mit 319,5 Arbeitsunfähigkeitstagen pro 100 Versichertenjahre wieder an der Spitze aller Krankheitsarten. Im Vorjahr entfielen mit rund 325,9 Tagen etwas mehr Erkrankungstage auf diese Diagnose.
     

  • Psychische Erkrankungen lagen mit einem Anteil von rund 17,1 Prozent hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Krankenstand erstmals an zweiter Stelle. Im Vergleich zum Vorjahr gab es hier einen leichten Anstieg der Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage (von 243,7 auf 246,2 Tage pro 100 Versichertenjahre).
     

 

Besonders kritisch ist die Entwicklung bei den Auszubildenden zu bewerten

 

 

 

 

 

Quellen:
www.statista.com/themen/1318/psychische-erkrankungen/
Gesundheitsreport der Techniker Kranknekasse 2017 / 2018

 

 

Psychische Krankheiten - Fehlzeiten  - Demotivation

 

 

 

 

 

 

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